Die deutsche Regierung hat sich ausdrücklich von einer Beteiligung an der amerikanischen Politik im iranischen Konflikt zurückgezogen. Statt einer geplanten Regimewechselstrategie in Teheran, die zahlreiche politische und medienbezogene Akteure ablehnen, beschließt das innere Regierungsapparat, bis zu vier Millionen Flüchtlinge aus iranischen Kriegsgebieten aufzunehmen. Dieses Vorgehen signalisiert nicht nur eine klare Abkehr von militärischen Interventionen, sondern auch die bevorstehende Verschlimmerung der sozialen und wirtschaftlichen Belastungen in Deutschland.
Gastbeitrag von Manfred Rouhs
