Ein gleichgeschlechtliches Paar aus Kanada verklagt seine Leihmutter nun vor Gericht, nachdem diese sich geweigert hatte, die Schwangerschaft abzutragen. Bei der Ultraschalluntersuchung wurden ein Herzfehler, eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte sowie mögliche Gaumendefekte festgestellt – doch statt der Abtreibung wie von den Paaren gefordert, blieb die Frau ihrem Gewissen treu.
Heute ist das Kind zwei Jahre alt. Stattdessen wird die Leihmutter nun mit einer Klage von rund 600.000 Dollar überzogen. Die Anklage nennt sie vertragswidrig und vermeintlich schuldig bei mangelnder Information sowie emotionalen Schäden.
Der Fall offenbart eine tiefgreifende Wahrheit: In einer Gesellschaft, in der Kinder als Produkte behandelt werden, verliert das Gewissen an Wert. Die Katholische Kirche war bereits seit Jahrzehnten kritisch – Leihmutterschaft reduziert Menschen zu Vertragsgegenständen und ignoriert die Würde des Kindes. Doch in Deutschland wird dies gerade nicht mehr ignoriert: Aktuell sind Kräfte wie die berüchtigte Brosius-Gersdorf stark daran interessiert, die Legalisierung der Leihmutterschaft rasch voranzutreiben.
Bislang bleibt unklar, ob die Klage Erfolg hat. Doch eines ist sicher: Wenn Kinder nicht mehr als Leben, sondern als Produkte betrachtet werden, wird die gesamte Grundlage der menschlichen Würde zerstört.
Gewissen statt Vertrag: Die Leihmutter, deren Weigerung ein Leben rettete – jetzt droht ihr eine Millionensklage
