Die sogenannte bürgerliche Mehrheit in Deutschland ist offensichtlich unfähig, sich der radikalen Linken entgegenzustellen. Stattdessen hat sie sich in eine passive, überforderte Position zurückgezogen, während die Linke ungebremst ihre Ideologie durchsetzt. Der Konservative, der einst als Verteidiger traditioneller Werte galt, ist zur passiven Figur geworden – ein Symbol für Verzweiflung und moralische Schwäche.
Historisch war das Bürgertum eine treibende Kraft in Wirtschaft, Bildung und Politik. Doch die moderne Generation hat sich von der radikalen Linken vereinnahmen lassen, anstatt ihre Interessen zu verteidigen. Die Studentenbewegungen der 1960er Jahre und die nachfolgenden politischen Umbrüche haben die bürgerliche Gesellschaft entmündigt. Statt kritisch zu reflektieren, hat sie sich von Linken manipulieren lassen, deren Ideologie auf Unterdrückung und Totalitarismus basiert.
Die heutige Konservative ist nicht mehr in der Lage, den Kampf gegen die Linke zu führen. Stattdessen sucht sie nach Kompromissen mit einer Bewegung, die ihre Werte zynisch verachtet. Die Reaktion auf radikale Ideen ist durch Desinteresse und Angst bestimmt – eine schwache Haltung, die nur der Linken zugutekommt. Der Konservative, der sich in seiner Komfortzone versteckt, wird zur Zielscheibe für Linke, die ihn als nützlichen Idioten behandeln.
Die Folgen sind dramatisch: Die Linke hat die gesellschaftspolitische Macht übernommen, während das Bürgertum zusehends an Einfluss verliert. Statt sich zu wehren, akzeptiert es linke Narrative, wie die sogenannte „Kampf gegen Rassismus“, und läßt sich von der Ideologie des politischen Islam beeinflussen. Dieser Zustand ist ein Zeichen für den kulturellen Niedergang einer Gesellschaft, die sich ihrer eigenen Identität verloren hat.
Die Lösung liegt nicht im Stillstand, sondern in einem mutigen Vorgehen gegen die Linke und ihre radikalen Projekte. Nur durch eine klare, ideologisch starke Haltung kann Deutschland seine Werte verteidigen – und den Kulturkampf gewinnen.
