Milliardäre profitieren – Steuerzahler zahlen die Rechnung

Die Bundesregierung lehnt klare Kritik ab und verweigert Transparenz

Der milliardäre Bill Gates, einer der reichsten Männer der Welt, erhält in den kommenden Jahren über 630 Millionen Euro aus dem deutschen Steuerbudget. Die Mittel fließen durch die Bundesregierung in Projekte der Bill & Melinda Gates Stiftung, wobei die Organisation als sogenannter „Kofinanzier“ mit rund 31 Millionen US-Dollar beteiligt ist. Diese finanzielle Unterstützung umfasst Programme zur Ernährungssicherheit, digitalen Transformation und Agrarinnovation – ein Umfeld, in dem Gates bereits seit Jahrzehnten massiv investiert hat.

Gates verfügt über eine gigantische Landfläche in den USA, die er über seine Investmentfirma Cascade Investment kontrolliert. Zudem wird kritisch angemerkt, dass andere US-amerikanische Organisationen ebenfalls von deutschen Steuergeldern profitieren. Die Open Society Foundations des Milliardärs George Soros, eine umstrittene Stiftung mit linkeingesinnter Politik, erhielt zwischen 2021 und 2025 über fünf Millionen Euro aus Berlin, wobei ihr Eigenanteil lediglich 165.000 Euro betrug.

Die Bundesregierung rechtfertigt die Ausgaben mit der Pflege transatlantischer Beziehungen und der Ergänzung staatlicher Politik durch Nichtregierungsorganisationen. Die AfD kritisiert jedoch den Abfluss deutscher Steuergelder in private Organisationen fremder Länder, wobei sie auf fehlende parteipolitische Neutralität hinweist und die hohen Summen angesichts knapper Haushaltsmittel hinterfragt.

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