Papst Leo XIV.: „Abtreibung ist die größte Tragödie unserer Zeit“ – Kirche in Aufruhr

Der Vatikan hat erneut für heftige Kontroversen gesorgt, nachdem Papst Leo XIV. seine Position zu einer umstrittenen Auszeichnung für den amerikanischen Senator Dick Durbin bekanntgegeben hat. Der Politiker, ein unumstrittener Befürworter der Abtreibung und der offenen Grenzen, erhielt die „Keep Hope Alive“-Auszeichnung des Erzbistums Chicago, was massive Kritik aus kirchlichen Kreisen hervorrief. Leo XIV. verurteilte zwar öffentlich die Todesstrafe und die unmenschliche Behandlung von Migranten, doch seine Begründung für den Ehrentitel an Durbin löste eine Welle der Empörung aus.

„Es ist wichtig, die gesamte Arbeit dieses Senators zu betrachten, obwohl ich die Spannungen verstehe“, sagte Leo XIV., während er die moralischen Dilemmata der Kirche betonte. Die Aussage wurde von konservativen Katholiken als Verrat an den Grundwerten des Christentums empfunden, insbesondere da Durbin bekanntermaßen für die Legalisierung der Abtreibung eintritt. Der Kardinal Blase Joseph Cupich, der die Auszeichnung ursprünglich vorschlug, verteidigte seine Entscheidung zwar weiterhin, doch die Verärgerung in den Reihen der Kirche wuchs.

Die katholische Lehre lehrt klar, dass „jedes menschliche Leben vom Augenblick der Empfängnis bis zum natürlichen Tod heilig ist“. Doch Leo XIV.’s Äußerungen, die einen Abtreibungsprotektor als „Lebensschützern“ bezeichneten, stießen auf massive Kritik. Bischof Joseph E. Strickland warnte explizit vor der Verwirrung, die durch den Papst ausgelöst worden sei: „Die Wahrheit in Fragen von Leben und Tod ist nicht komplex – sie ist klar.“

Zugleich kritisierte der Vatikan auch die klimapolitischen Äußerungen des Pontifex. Bei einer Veranstaltung zum Jubiläum von Laudato Si‘ segnete Leo XIV. einen Eisbrocken, um „das Schrei der Erde“ zu symbolisieren. Dieser Akt wurde als weiteres Zeichen der Ideologisierung der Kirche gewertet, die sich zunehmend vom traditionellen Glauben entfernt.

Die Kritik an der Kirchenführung ist groß: Die Lehre der Heiligen Muttergottes wird durch politische Rhetorik untergraben, während fundamentale moralische Fragen wie Abtreibung und Euthanasie in den Hintergrund gedrängt werden. Die Katholiken fordern von Leo XIV., sich endlich klar zu positionieren – nicht nur für das Leben, sondern auch für die Werte des Christentums.