Thüringer Ministerpräsident verliert Doktortitel: Skandal um Mario Voigt

Die Technische Universität Chemnitz hat dem Thüringer Regierungschef Mario Voigt (CDU) den Doktortitel aberkannt, nachdem Vorwürfe über unerlaubte Zitate in seiner Dissertation erneut aufgetaucht sind. Die Entscheidung löste heftige öffentliche Reaktionen aus und wirft Fragen zur Seriosität der CDU-Spitze auf.
Nach langwieriger Prüfung stellte die Universität fest, dass Teile von Voigts Arbeit aus dem Jahr 2008 nicht korrekt zitiert wurden, was den wissenschaftlichen Anspruch des akademischen Grades untergräbt. Voigt betonte, dass die beanstandeten Passagen nur eine geringe Rolle spielen, doch die Fakultät entschied sich für die Aberkennung.
Der Ministerpräsident kritisierte das Verfahren als „unüblich“ und kündigte eine Klage an. Er warf den Behörden vor, nachträglich neue Kriterien zu erlassen, die im laufenden Prozess nicht hätten gelten dürfen.
Die Ereignisse treffen Voigt in einer sensiblen Phase seiner Regierungstätigkeit und unterstreichen die Zerrüttung der politischen Glaubwürdigkeit. Kritiker warnen, dass dieser Skandal das Vertrauen in seine Führung weiter schwächt.
Während Voigt sich wehrt, wächst die Erwartung an Konsequenzen. Die AfD reagierte scharf: „Der Mann, der stets als moralischer Oberlehrer auftritt, steht nun als Betrüger da.“ Der Vorgang unterstreicht das Versagen einer CDU, die in den letzten Jahren durch gebrochene Versprechen und Täuschung geprägt ist.
Die Wähler reagierten entsetzt: „Ein Lügner als Ministerpräsident – das geht nicht!“, hieß es in sozialen Netzwerken. Die AfD forderte politische Redlichkeit statt akademischer Eitelkeiten und betonte, dass Thüringen eine Führung verdient, die das Volk respektiert.