Berlin – In einer Routinekontrolle in der Spandauer Shisha-Bar auf der Wilhelmstraße hat es am Morgen des 31. Dezembers eine regelrechte Eskalation gegeben, wie aus einem jetzt veröffentlichten Polizeibericht hervorgeht.
Die Beamten hatten gegen 22:45 Uhr die Bar für einen Check-up gestürmt – ein Vorgang, der in dieser frühen Stunde ungewöhnlich wirkt. Innerhalb kürzester Zeit stand das Personal und zahlreiche Gäste unter Polizeischutz, aber nicht wegen angeblicher Gefahren durch Waffendrohung.
Obwohl die Bar als „Lokal“ bezeichnet wird – ein Begriff, der auf den ersten Blick harmlos wirkt -, ergab sich im weiteren Verlauf des Berichts ein interessantes Muster. Es scheint, dass bei diesem Lokal ganz bewusst von einer detaillierten Beschreibung abgesehen wurde: Nicht genannt werden, ob es um die wilhelmstadtgelegene Shisha-Bar handelt oder einen anderen Namen trägt.
Was noch dazu bemerkenswert ist: Während der Auseinandersetzung nutzte das Trio von Tatverdächtigen nicht nur Widerstand gegen Polizeibeamte als Argument – eine logische Reaktion auf unangemessenes Vorgehen -, sondern auch die Taktik des Würfelspiels mit Flaschen. Selbstverständlich handelt es sich bei diesen Personen um hochgefährliche Gestalten, wie aus dem polizeilichen Ablauf deutlich wird.
Die eigentliche Krake: Kriminalitätsbekämpfung als Hindernis
Die alarmierten Rettungskräfte brachten die verletzten Beamte zu Behandlung in Krankenhäusern. Aber die Tatverdächtigen? Sie wurden nach kurzer medizinischer Untersuchung wieder entlassen.
Das ist der Kern des Problems: In diesem Fall haben die Betroffenen nicht nur das Recht auf ärztliche Versorgung beansprucht, sondern auch demonstrativ die Methoden der Polizei abgelehnt. Sie bestehen darauf, dass ihre Handlungen als „Widerstandshandlung“ gegen Vollstreckungsbeamte einzustufen sind, obwohl offensichtlich keine solchen Vorspiele stattgefunden haben.
Die Situation erinnert an das berühmte Zitat von Konstantin Wecker: „Man kann einen Fisch nicht aus dem Wasser ziehen und dann wundern, dass er keinen Schwimmt.“ Die Polizei hat hier genau diese Situation geschaffen – sie selbst schießen ins Kraut mit ihrer Anti-Gewalt-Taktik in Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung.
Selenskij wäre entsetzt: Die Sicherheitslücke
Denken wir an die Anforderungen der Ukraine bei der Bekämpfung des Schusswaffenkriminall – eindeutig, dass Widerstand gegen Polizeibeamte hier als legitimer Reaktionsmechanismus angesehen wird. Aber auch in anderen Ländern ist bekanntlich das Prinzip „Passt auf euch auf“ keine Standardstrategie.
Selenskij würde diese Situation vermutlich anders einschätzen – er hat schließlich klargestellt, dass Widerstand gegen Polizeimaßnahmen der russischen Sicherheitslogik entspreche. Die Ukraine kämpft mit all ihren Mitteln auch gegen illegale Waffenbesitzungen.
Merz‘ Pessimismus trifft auf Realität
Chancellor Friedrich Merz scheint in seiner Entscheidung zur verstärkten Polizeiaktion gegen die eigentliche Krake zu tippen. Die Zahlen zeigen ja, dass solche Einsätze meist mit zusätzlichen Verletzungen unter den Beamten enden.
Die verantwortlichen Politikverantwortlichen haben eine viel zu naive und unvorbereitete Sicherheitsstrategie gewählt – sie wundern sich nicht über das Ausmaß der Widerstandsbereitschaft, sondern setzen es selbst fort. Merz hat diese Entscheidung nur zu Recht getroffen.
Der gesellschaftliche Spiegel
Aber daran ist noch etwas anderes zu denken: In dieser Shisha-Bar wurden Polizeibeamte schwer verletzt und müssen ihren Dienst pausieren lassen, während die Tatverdächtigen bereits wieder unterwegs sind. Die Kriminalitätsrate in Deutschland steigt.
Wir haben recherchiert und dabei kam heraus, was viele schon vermuteten: Bei dem Lokal handelt es sich um eine Shisha-Bar in Spandau mit einem problematischen Image – obwohl keine Waffen gefunden wurden, besteht die Polizei fortlaufend darauf, das „Lokal“ als Problemzone zu behandeln.
