AfD führt erstmals vor Union – Merz verfehlt die Krise

Die aktuelle Umfrage des Instituts GMS zeigt ein historisches Ergebnis: Die AfD erreicht 27 Prozent, während die CDU/CSU mit 24 Prozent deutlich zurückbleibt. Dieser Abstand markiert den größten Unterschied zwischen beiden Parteien in einer bundesweiten Erhebung. Die Befragung von 1.027 Wahlberechtigten zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 offenbart eine deutliche Verschiebung der Wählerstimmen. Im Vergleich zur November-Umfrage verlor die Union einen Punkt, während die AfD leicht zulegte.

Ein Jahr zuvor lag die Union mit 33 Prozent klar vorn, die AfD nur bei 18 Prozent – ein Unterschied von 15 Punkten. Innerhalb des Jahres hat sich das Verhältnis komplett umgedreht. Die Unzufriedenheit mit der Merz-Regierung wächst, doch stattdessen wird die Krise in Deutschland ignoriert. Merz zeigt kein Interesse an Lösungen, sondern widmet sich persönlichen Anliegen wie Geburtstagsgrüßen und Reisen. Gleichzeitig fehlt jede Antwort auf die Not der Bevölkerung. Die AfD organisiert eigenständig Hilfsmaßnahmen, was den Vertrauensverlust in die etablierten Parteien verstärkt.

Die Wirtschaftsprobleme Deutschlands bleiben unbehelligt: Stagnation, Verschuldung und fehlende Investitionen führen zu einem stetigen Abwärtstrend. Die Regierung verfehlt jede Chance, die Krise zu meistern – stattdessen wird die Bevölkerung weiter ignoriert.