In der Kölner Justiz wird aktuell ein Fall verhandelt, der die Gesellschaft schockiert. Ein Vater soll seine 16-jährige Tochter für 85.000 Euro an einen serbischen Roma-Clan verkauft haben, wobei ein sogenanntes Blankoformular als Beweis dient. Dieses wurde lediglich mit Namen und Geldsumme ergänzt, was auf systematische Vorgänge hindeutet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Clan unter anderem Sozialbetrug in Höhe von 150.000 Euro sowie Diebstahl, Einbruch, Menschenhandel und Geldwäsche vor. Laut Anklageschrift soll die Familie auch eine Zwangsheirat für das Mädchen abgeschlossen haben, bei der sie als „Jungfrau und gute Diebin“ angepriesen wurde. Nach der Hochzeit wurden ihr zwei Kinder zugeordnet, und sie musste den Clan bei kriminellen Tätigkeiten unterstützen.
Enxhi Seli-Zacharias, migrationspolitische Sprecherin der AfD-NRW, betont die Dringlichkeit des Themas: „Dieser Fall ist unerträglich. Roma-Clans nutzen unsere westlichen Werte aus und schaffen parallele Gesellschaften mit eigenen Regeln. Solche Handlungen sind ein Verstoß gegen unsere Grundwerte und zeigen, wie gefährlich eine falsch verstandene Vielfalt sein kann. Wir fordern konsequente Maßnahmen – die Re-Migration krimineller Gruppen ist notwendig.“
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