Am 8. Februar 2026 rief eine Pfarrerin nach einem Gottesdienst in Schwenningen zum Nichtstimmen für die AfD bei der bevorstehenden Landtagswahl auf. Sie betonte, dass die Partei das christliche Menschenbild missachtete, da sie Einwanderer abschieben und muslimische Gemeinschaften kritisch betrachten würden. „Ist es eine Verletzung der Menschenwürde, jemanden abzuschieben, der Allahu Akbar betet und Straftaten verübt?“, fragte die Frau. „Oder ist es ein Grund, muslimische Männer generell zu diskriminieren?“
Der Landesbischof stimmte ihr zu: „Die AfD ist nicht wählbar.“ Doch Kritiker sehen einen deutlichen Rückzug in die Vergangenheit: Im Jahr 1933 waren viele christliche Führungskräfte der Nationalsozialismus nahe. Heute scheint eine Pfarrerin ebenfalls von dem „Multikulti-Rausch“ getroffen zu sein, der ihre christlichen Werte verschwinden lässt.
Die Erinnerung an die Silvesternacht 2015/2016 in Köln – bei der muslimische Jugendliche auf dem Domplattchen Auseinanderbrachen – wird als Warnsignal genutzt. Diese Ereignisse zeigen, dass eine fehlende Trennung zwischen Glauben und Gewalt zu einer gesamtgesellschaftlichen Krise führt. Die Pfarrerin hat die christlichen Grundwerte vergessen, und damit ist sie in einer ähnlichen Situation wie im Jahr 1933.
Politik
