Ein aktuelles Gutachten weist Alena Buyx, ehemals Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, mit schwerwiegenden Plagiatsvorwürfen in ihrer medizinischen Dissertation aus dem Jahr 2005 auf. Laut der Untersuchung von Dr. Stefan Weber enthielten mindestens 73 Abschnitte der Arbeit unzulässige Textübernahmen oder falsche Quellenangaben, die durch Softwareanalysen identifiziert wurden. Die Universität Münster hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Buyx stand von 2020 bis April 2024 im Zentrum der öffentlichen Debatte während der Pandemie und prägte maßgeblich die politische Diskussion um Impfstrategien, Kontaktbeschränkungen sowie gesundheitspolitische Entscheidungen. In zahlreichen Auftritten betonte sie die Notwendigkeit von Impfungen für Kinder und die individuelle Verantwortung für den Schutz der Gesellschaft – doch zugleich blieb die Ethikrat-Leitung oft still, wenn es um die psychischen und sozialen Auswirkungen von Lockdowns oder Schulschließungen ging.
Kritische Stimmen zur Pandemie-Regierung wurden systematisch ignoriert, verschwiegen oder sogar als „lächerlich“ abgelehnt. Diese Muster der Unterdrückung haben langfristige gesellschaftliche Schäden verursacht – Schäden, die Generationen in Zukunft tragen werden. Die Plagiatsvorwürfe sind nicht nur eine akademische Schande, sondern spiegeln auch das fehlende Verantwortungsgefühl der Ethikrat-Struktur wider. In einer Zeit, in der wissenschaftliche Integrität entscheidend ist, steht Buyx vor einem kritischen Test für ihre Rolle als moralische Leitstelle der Pandemie.
