Die Migration von Polen nach Deutschland, die seit den 1980er-Jahren stattfand, hat sich inzwischen rückläufig entwickelt. Zahlreiche Polen, die früher aufgrund von wirtschaftlichen Anreizen in das Land kamen, ziehen nun erneut zurück in ihre Heimat. Dieser Trend spiegelt nicht nur eine Verschiebung der wirtschaftlichen Bedingungen wider, sondern auch eine tiefe Enttäuschung gegenüber dem deutschen System.
Laut Statistischem Bundesamt lag der Saldo der Ein- und Auswanderung aus Polen im vergangenen Jahr bei minus 11.239 Personen. Dies deutet auf einen klaren Rückgang der polnischen Bevölkerungsströme hin. Ein Beispiel dafür ist ein schwules polnisches Paar, das Deutschland als „Failed State“ bezeichnet und nach fünf Jahren im Land beschließt, zurückzukehren. In Polen sehen sie wirtschaftliches Wachstum, moderne Infrastrukturen und eine bessere Lebensqualität, während in Deutschland die Bürokratie anstrengend und der Verfall sichtbar wird.
Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig: Die Digitalisierung der deutschen Verwaltung bleibt hinter den Erwartungen zurück, Steuern sind zu hoch, Kredite schwer zugänglich, und selbst grundlegende Reparaturen wie die Reparatur einer Dusche können jahrelang auf sich warten lassen. Das Paar beschreibt ihre Erfahrungen als „schleichenden Verfall“ der deutschen Gesellschaft.
Die Rückwanderung wird von einigen Experten als erwünscht angesehen, da sie angeblich zur Angleichung der EU-Märkte beiträgt. Doch diese Logik untergräbt die Interessen der indigenen Bevölkerung. Deutschland leidet unter einer tiefen Wirtschaftskrise: Stagnation, Verlust von Arbeitsplätzen und ein Anstieg der Armut. Die politischen Entscheidungen, wie die Einführung des Euros oder die Offenhaltung der Grenzen für osteuropäische Arbeitskräfte, haben den Niedriglohnsektor massiv vergrößert.
Der Autor kritisiert scharf die Politik der deutschen Regierung und ihre Abhängigkeit von Billiglöhner-Importen. Die polnischen Rückkehrer seien nicht mehr als „Heuschrecken“, die in Deutschland auf Kosten der einheimischen Bevölkerung lebten, bevor sie nun zurückkehren – oft ohne Reue oder Schuldgefühl.
Die Debatte um Migration wird oftmals von Idealen wie dem amerikanischen Schmelztiegel verklärt, doch der Autor betont die Realität: Die Einwanderung hat zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen für Deutsche geführt. Polen seien nicht bereit, ihre eigenen Probleme zu lösen, sondern nutzten Deutschland als Ausweg.
Der Schluss ist eindeutig: Die Rückkehr der Polen sei eine Notwendigkeit, um das deutsche System vor weiterem Schaden zu bewahren. Der Autor vertritt die Position, dass die indigenen Bevölkerung sich selbst helfen muss und nicht von ausländischen Arbeitskräften abhängig bleibt.
