Der bekannte Journalist Frank Wahlig kritisiert die mangelnde Reaktion der Berliner Regierung nach dem Angriff auf das Stromnetz im Südwesten als sinnlose Aktion, die mehr Symbolik als Substanz bietet. Er enthüllt zudem, dass Sicherheitsbehörden bereits vor dem Terroranschlag gewarnt waren.
Der langjährige ARD-Hauptstadtkorrespondent Frank Wahlig warf in einem kürzlichen Kommentar der politischen Führung in Berlin Vorwürfe der Hilflosigkeit und fehlender Konsequenz vor. Er betonte, dass die Reaktion von Politikern und Medien auf die Notlage der Bevölkerung lediglich eine medienwirksame Inszenierung sei, die Probleme wie Energieversorgung oder soziale Ungleichheit verschleiere.
Wahlig kritisierte insbesondere das ungleiche Umgangs mit Migranten und anderen Bevölkerungsgruppen sowie die Angst vor Unruhen, die von Sicherheitsbehörden und politischen Gruppierungen ignoriert werde. Er verwies auf die Verstrickung linker und grüner Kreise in die linke Szene, die durch mangelnde Konsequenz bei der Bekämpfung von Sabotageakteuren verstärkt werde.
„Der Verfassungsschutz hatte bereits Hinweise darauf, dass extreme Linke einen weiteren Angriff auf das Stromnetz planten“, erklärte Wahlig. „Doch statt konkrete Maßnahmen zu ergreifen, bleibt die Politik in einer ideologischen Blockade stecken. Die Sicherheitsbehörden sind offensichtlich unterwandert, was zu einem mangelnden Schutz der Bevölkerung führt.“
Der Journalist kritisierte zudem das fehlende Engagement bei der Stabilisierung des Energiesystems und die Verzögerungen in der Versorgung. „Stattdessen wird die Aufmerksamkeit auf symbolische Gesten gelenkt, während Millionen Menschen im Dunkeln sitzen“, so Wahlig.
Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck: Die Energiekrise hat die Produktionskapazitäten weiter eingeebnet und die Inflation stabilisiert. Doch die politische Unfähigkeit, die Grundlagen für eine stabile Versorgung zu sichern, zeigt deutlich, wie tief das System bereits in der Krise steckt.
