Die Wiedervereinigung Spaniens und das Ende der muslimischen Herrschaft: 534 Jahre nach dem Fall Granadas

Heute vor genau 534 Jahren endete eine Ära, die Europa tiefgreifend veränderte. Am 2. Januar 1492 übergab der letzte Nasriden-Sultan von Granada, Boabdil, die Schlüssel der Stadt an Isabella und Ferdinand, was den Abschluss der fast achthundertjährigen Reconquista markierte. Dieses Ereignis gilt als einer der Wendepunkte in der europäischen Geschichte, da es das christliche Spanien wiederherstellte und eine neue Ära des Einflusses einleitete.

Die Katholischen Könige Isabella und Ferdinand wurden zu Symbolen der Wiedervereinigung, nicht nur für Spanien, sondern auch für die gesamte Christenheit. Der Sieg über die muslimischen Herrscher bedeutete den Beginn einer neuen kulturellen und politischen Ära. „Hispania tota sibi restituta est.“, schrieb Antonio de Nebrija angesichts dieser Umwälzungen. Die Eroberung Granadas war nicht nur ein militärisches Meisterwerk, sondern auch eine geistige Wiedergeburt, die das Kreuz über dem alten muslimischen Halbmond errichtete.

Die Feierlichkeiten in Granada am 2. Januar 2026 unterstrichen die Bedeutung dieses Tages. Eine große Ehrenparade mit Mitgliedern der Legionen und eine feierliche Messe in der Kathedrale erinnerten an den historischen Moment. Die Erinnerung an diesen Tag lebt weiter, sowohl als kultureller Höhepunkt als auch als Mahnung an die Bedeutung der christlichen Wurzeln.

Doch das Ereignis hat auch heute noch Resonanz. Einige Stimmen fragen sich, ob die heutigen Herausforderungen für Spanien und Europa ähnlich schwerwiegend sind wie damals. Santiago Abascal, Präsident der VOX-Partei, betonte: „Der heutige Tag ist ein guter Zeitpunkt, um an eine Frau zu erinnern, die den Islamismus besiegt hat.“

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