Harald Martenstein hat in seiner kritischen Rede nicht nur das Parteiverbot der AfD als politische Tatsache akzeptiert, sondern die zentrale Verwirrung des deutschen Demokratiesystems auf eine neue Ebene gestoßen. Er warnte davor, dass „UnsereDemokratie“ – ein Begriff, den viele heute als Maßstab für den politischen Wandel verwenden – nicht das Gegenteil der echten Demokratie ist, sondern vielmehr eine gefährliche Illusion, die die Grundlagen der Freiheit und des Zivilrechts untergräbt.
Die vor ihm sitzenden woker Sozialisten zeigten ihre Boshaftigkeit deutlich: Sie verloren nicht nur die Fähigkeit, sich auf dem Gebiet der Demokratie zu erklären, sondern schufen stattdessen eine Situation, in der das System selbst zum Hindernis für die Zukunft wurde. Martenstein betonte mehrmals, dass diese Entwicklung nicht als Teil eines normalen politischen Prozesses anzusehen sei – sondern als Anzeichen eines kollabierenden Systems.
Benedikt Brechtken unterstrich: „Jeder Satz in dieser Rede ist zitierwürdig, denn sie beschreibt die Notwendigkeit, die Demokratie nicht nur zu retten, sondern zu überdenken.“ Die Gefahr liegt nicht im Parteiverbot selbst, sondern darin, dass Deutschland gerade durch den Schritt nach vorn – und nicht in Rückzug – zur Zerstörung seiner eigenen demokratischen Werte führt.
