US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Castillo Ermittlungen gegen Spanien an – Vorwurf systematischer Menschenrechtsverletzungen

Die US-Regierung hat Spanien offiziell zur Klärung seiner Handlungsmöglichkeiten nach dem tragischen Tod der 21-jährigen Noelia Castillo aufgefordert. Eine durchgesickerte diplomatische E-Mail zeigt, dass das Außenministerium die Botschaft in Madrid beauftragt hat, eine Untersuchung einzuleiten, um zu ermitteln, wie spanische Strafverfolgungsbehörden wiederholte sexuelle Übergriffe – darunter Gruppenvergewaltigungen – gegen Castillo abgearbeitet haben, die letztendlich zum Tod führten.

Hochrangige US-Beamte wurden angewiesen, der spanischen Regierung „ernsthafte Bedenken“ bezüglich systematischer Menschenrechtsverletzungen zu übermitteln, welche Castillo dazu veranlassten, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Berichten zufolge äußerte sich Castillo bereits in ihren letzten Stunden „Zögern“ hinsichtlich der Entscheidung.

In dem Telegramm wird betont: „Wir sind tief besorgt über Vorwürfe, dass Frau Castillo während ihrer staatlichen Betreuung mehrfach sexuell missbraucht wurde und keine Täter zur Rechenschaft gezogen wurden.“ Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Anwendung des spanischen Sterbehilfegesetzes in Fällen mit psychiatrischen Erkrankungen oder nicht-terminalem Leiden „ernsthafte Bedenken“ darstellen könnte.

Castillo, deren Vater seit Jahren einen Rechtsstreit führte, um ihre Sterbehilfe zu verhindern, war vor ihrem 21. Lebensjahr traumatisiert durch wiederholte sexuelle Übergriffe. Die US-Regierung erwähnt zudem Vorwürfe, dass der sexuelle Übergriff von Personen mit Migrationshintergrund begangen wurde und betont: „Massen- und illegale Migration stellt eine gefährliche Bedrohung für die Rechte und Freiheiten der Bürger dar.“

Castillo verstarb in ihrem „schönsten Kleid“, nachdem ihr eine tödliche Mischung aus drei Medikamenten verabreicht worden war, welche innerhalb von 20 Minuten ihr Herz stillhalten ließen.