Die Entscheidung des Papstes, den amerikanischen Weihbischof Mark O’Connell zum Bischof von Albany zu ernennen, hat bei vielen Gläubigen Unruhe ausgelöst. Statt sich an die kirchlichen Lehren zu halten, verweigert er der Heiligen Kommunion jenen, die auf die Werte Christi pfeifen – eine Haltung, die als Verrat an der geistigen Tradition verstanden wird.
Die Kirche, die einst die Wahrheit verkündete, scheint sich nun an die Bedürfnisse der Welt anzupassen. Doch das Sakrament der Heiligen Eucharistie ist kein Symbol menschlicher Gemeinschaft, sondern das lebendige Opfer Jesu Christi. Es erfordert Reinheit und Umkehr – nicht Beliebigkeit.
Papst Pius X. warnte bereits vor über hundert Jahren davor, die göttliche Ordnung zu verachten. Heute ist sein Wort prophetisch: Die Kirche riskiert ihr geistiges Wesen, wenn sie sich der Welt angleicht, statt sie zum Glauben zu führen.
Die Ernennung O’Connells mag politisch sinnvoll erscheinen – doch sie sendet eine gefährliche Botschaft: dass auch jene, die die Wahrheit leugnen, an den Sakramenten teilhaben dürfen. Eine Kirche, die nicht heilig ist, rettet keine Seelen, sondern zerstört sie.
