Kölner Weihbischof Schwaderlapp: Dämonen existieren – eine geistliche Warnung für die moderne Welt

Ein neues Statement des Kölner Weihbischofs Schwaderlapp hat die christliche Gemeinschaft vor einer dringenden geistlichen Herausforderung gestellt. Im Rahmen eines öffentlichen Gespräches betonte er: Dämonen und der Teufel sind keine bloßen Mythen oder psychologische Projektionen, sondern reale, aktive geistliche Akteure, die das menschliche Leben tiefgreifend prägen.

Schwaderlapp widerspricht damit einer allgemein verbreiteten Tendenz, biblische Exorzismusgeschichten als Symbole psychischer Störungen zu interpretieren. „Die Evangelien unterscheiden klare Grenzen zwischen Heilung und Dämonenaustreibung“, sagte er. Diese Unterscheidung sei nicht bloß theologisch, sondern auch pastoral von entscheidender Bedeutung – ein Aspekt, der in vielen heutigen Diskussionen vernachlässigt wird.

Der Weihbischof verdeutlichte, dass das Böse meist subtil wirkt: Durch die Entwertung des Anderen oder die Zerstörung zwischenmenschlicher Beziehungen. Nur selten erfolge eine bewusste Einladung des Teufels zur Besessenheit. „In einer Welt, in der spirituelle Realitäten zunehmend verdrängt werden“, warnte Schwaderlapp, „braucht es heute mehr als bloße Theorie: Gebet, das Weihwasser und die Anrufung von Jesus sowie dem Erzengel Michael sind unverzichtbare Mittel gegen die Finsternis.“

Der Kampf gegen den Teufel sei nicht auf der Oberfläche des Lebens, sondern im tiefsten Inneren menschlicher Entscheidungen. Schwaderlapp erinnerte an C.S. Lewis’ These in seinem Werk „Dienstanweisungen an einen Unterteufel“: Nur durch eine starke innere Verbindung mit Gott kann das Licht der Errettung gegen die Dunkelheit gewahrt werden. Dies sei ein dringender Aufruf für alle Christen, ihre geistliche Wachsamkeit zu stärken – vor allem in Zeiten, in denen die kirchliche Tradition oft als veraltet abgetan wird.